Mikao Usui

Seinen Ursprung hat Reiki, bzw. die Arbeit mit „Ki“, also Energie im esoterischen Buddhismus und wurde im 8. Jahrhundert von japanischen Wandermönchen von Indien nach Japan gebracht.
Die Energiearbeit wurde in Japan weiterentwickelt und dabei kommt man um den Namen Mikao Usui nicht herum.

Viele Mythen ranken sich um den Japaner Mikao Usui, den Begründer der Reiki-Lehre und man muss selbst herausfinden, was man bei den unterschiedlichen Biografien glauben kann und was nicht.

Mikao Usui wurde 1865 im heutigen Miyama-cho bei Kyoto geboren. Er hatte mehrere Berufe im kaufmännischen und verwaltungstechnischen Bereich und reiste viel durch Japan. Die Behauptung, er hätte Lehrstühle an der Universität Chigago und Tokio gehabt, ist schlicht falsch. Nach einigen beruflichen Problemen entschloss er sich 1922 zu einem längeren Aufenthalt in einem Tempel auf dem heiligen Berg Kurama bei Tokio. Dort hatte er ein Erleuchtungserlebnis, aus dem er ein Heil-und Meditationssystem entwickelte, das er Reiki Shiki Ryoho nannte.
1923 geschah das große Kanto-Erdbebens, bei dem er viele Opfer behandelte und heilte.
Er war Begründer der Usui Reiki Ryoho Gakkai in Tokio, einem Hospital und Schule für Reiki, in der er bis zu seinem Tod ca. 20 Schüler in Reiki einweihte.
Über die auf Hawaii lebende Japanerin Hawayo Takata kam Reiki in die USA und von dort aus schließlich nach Europa und Deutschland.